Chronik 1975
Unter Leitung des neuen Abteilungsleiters Reinhard Trümpler wurde die Tennisarbeit weiter engagiert vorangetrieben, wobei sein besonderes Augenmerk der Jugendarbeit galt. Reinhard Trümplers Wahlspruch lautete: „Tennis ist kein Privilegiertensport, sondern die Möglichkeit, sich aktiv bis ins hohe Alter sportlich zu betätigen". Die Tennisanlage wurde um einen dritten Platz erweitert und mit vielen Helfern ein Vereinsheim, die sogenannte „Tennishütte" errichtet. Nun konnte man endlich auch nach dem Spielin gemütlicher Runde zusammensitzen. Das Vereinsheim bot zudem den Mitgliedern und den Gästen die notwendigen Umkleide- und Duschmöglichkeiten. Diese Erweiterung der Tennisanlage wurde am 25. April 1975 mit Vertretern der Gemeinde Großenkneten,der Standortverwaltung Ahlhorn und des Hubschraubertransportgeschwaders 64 in würdiger Weise gefeiert.Reinhard Trümpler gab leider kurzfristig sein Amt auf. Die Tennisabteilung wurde kommissarisch von Oktober 1975 bis Februar 1976 von Frauke Gütschow, der damaligen 2.Vorsitzenden, geführt. Bei den erstmalig in größerem Rahmen ausgetragenen Vereinsmeisterschaften mit 46 Meldungen ging es u. a. um die vom Kommodore des Hubschraubertransportgeschwaders 64 und von der Gemeinde Großenkneten gestifteten Pokale. Im Einzel gewann nach zweieinhalbstündigem Kampf Bernd Reelfs gegen Dieter Hartmann. Bei den Damen siegte Frauke Gütschow. Bei den Doppelwettbewerben siegten Peter Themlitz und Adolf Diekmann, Frauke Gütschow und Almuth Lübcke sowie im Mixed Bernd Reelfs und Erika Stöhr. Zum ersten Mal nahm auch eine Mannschaft, die sich aus zwei Damen und vier Herren zusammensetzte, an der Punktspielrunde in der Halle teil und erreichte in der Bezirksklasse auf Anhieb den zweiten Platz. In Ermangelung einer eigenen Halle mussten die Ahlhorner Spieler auf Hallen in Ganderkesee und Dinklage ausweichen. Die Nutzungskosten in Höhe von 3000,00 DM bestritten sie aus eigener Tasche. Die Mitglieder der Tennisabteilung waren daher besonders dankbar, dass der Kommodore des Hubschraubertransportgeschwaders 64 die Halle auf dem Fliegerhorst kostenfrei für die Heimspiele und für das Training zur Verfügung stellte.Die 1. Mannschaft stellte gleich im ersten Spiel einen nicht zu übertreffenden Rekord in der Hallensaison auf, zumindest soweit es die Spieldauer betraf. Nach 9 Stunden war das Match gegen den TV Varel noch nicht beendet. Da nach den Einzelergebnissen das Spiel jedoch bereits gewonnen war, verzichteten die Mannschaften aufgrund der vorgerückten Stunde auf die Doppel. Die lange Spieldauer war darauf zurückzuführen, dass in der Halle auf dem Fliegerhorst Ahlhorn nur ein Platz zur Verfügung stand.

